Som Tam Gung (Papajasalat mit getr. Garnelen)

Zutaten

1 thailändische Papaja
4 EL geröstete Erdnüsse
1 EL getrocknete, kleine Garnelen
1-2 Schlangenbohnen
1 Limette
1 gr. Tomate
5 thail. rote Chilis
2 Knoblauchzehen
1 EL Palmzucker
2-3 EL Fischsauce

Vorbereitung

  1. Wir haben ein viertel der Papaja abgeschnitten und mit einem japanischen Rettichhobel in kleine Streifen geschnitten. (Siehe im Anhang weitere Möglichkeiten zur Papajaverarbeitung)
  2. Die Bohnen werden mit der Hand in 2cm große Stücke gebrochen.
  3. Die Tomate wird halbiert und in dünne Scheiben geschnitten.
  4. Vom Palmzucker kleine Stücke abbrechen, etwa einen Esslöffel voll.
  5. Die Chilis der Länge nach halbieren.
  6. Die Erdnüsse von eventuell vorhandenen Schalenresten befreien. Frische Nüsse bitte vor Gebrauch in einer ungefetteten Pfanne kurz anrösten.

Die Zubereitung

  1. Die Chilis und den Knoblauch im Mörser zerstoßen.
  2. Die zerkleinerten Bohnen hinzugeben und mit zermörsern.
  3. Die Papaja und den Zucker hinzugegeben und mit dem Stößel und einem Löffel gut untermischen.
  4. Die Fischsauce in den Mörser geben und den Saft einer kleinen Limette hineinpressen.
  5. Die Hälfte der Nüsse und die Tomatenscheiben hinzufügen.
  6. Alles wird nun noch einmal gut mit dem Mörserstößel bearbeitet und mit einem Löffel gut vermischt.
  7. Das Gericht ist nun servierfertig. Die restlichen Nüsse überstreuen und mit frischen Gemüsen wie z.B. Gurkenscheiben, Tomatenscheiben, Frühlingszwiebeln oder Stücken vom Chinakohl garnieren.

Tipp vom Chefkoch

Die Papaja schälen. Die Papaja wird längs zum Unterarm gehalten und die Oberfläche vorsichtig auch in Längsrichtung angehackt. Wenn sie diesen Vorgang oft wiederholt haben, können sie mir einem kleinen Küchenmesser längs dünne Streifen abschneiden. Solange wiederholen, bis genügend Papajastreifen für den Salat vorhanden sind. Alternativ können die kleinen Streifen auch mit einem geeigneten Küchenhobel gewonnen werden.

Papajasalat ist eine Delikatesse, die leider auf manchen Speisekarten fehlt. Das liegt an den hohen Transportkosten für die Papaja. Daher werden ersatzweise gerne Möhren beigemischt oder eine Mischung aus Möhren und Weisskohl verwendet. Eine handelsübliche Papaja reicht für mehrere Zubereitungen!
Wer es mag kann auch auf die getrockneten Garnelen verzichten. Diese Variante ist hierzulande auch weit verbreitet!

Wissenswertes:

Alternativ wirt Som Tam auch als Som Tam Bpuu (mit zerstoßenen Krabben) oder auch als Som Tam Bplaa (mit überreiftem, verwestem Fisch) zubereitet. Ist für unseren Geschmack dann eher kaum genießbar. Auf zerstoßenen Krabbenstücken herumkauen oder das Aroma von einem Jahr gereiften Fischstücken ist für den Europäischen Geschmack kaum zu ertragen!

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Kommentare

Dies ist mein Absoluter Favorit unter unseren Salaten oder besser gesagt Vorspeisen. Selbst beim Thailänder darf diese Köstlichkeit, sofern auf der Karte, in keiner Menuzusammenstellung fehlen!

Chefkoch

ich liebe den Salat.
Meine Schwägerin (Thai) hat damals noch Krebse dazugegeben..
Lecker und super scharf.

Ja ich liebe auch diesen Salat, allerdings da meine Frau aus Khon Kaen ( Nord-Ost-Thailand )kommt, mehr mit Balaa, also diese etwas grins……müffige Sosse, schmeckt sehr lecker.
Da aber die Papaya in Deutschland recht teuer ist, verwenden die meisten Thais hier zu lande, Gurken, Weisskraut,Cocktailtomaten, Karotten und Buschbohnen ( statt Schlangenbohnen )ansonsten ist die Zubereitung die gleiche und genauso lecker, aber halt nicht typisch Thai. Im Isaan sagt man aber nicht Som Damm sondern Dam Somm ist aber dann mit Balaa.
Nur kurze Anmerkung
Bpuu sind kleine Krebse
Gung sind Garnelen

Ich liebe den salat bin ja halb thailänderin und kenne das Rezept in und auswendig

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